Archiv der Kategorie 'Allgemein'

FIT*Bar im Mai!

Heyho liebe Frauen*, Inter und Trans* Menschen (in Kürze: FIT*), liebe Freund*innen der Kurzfristigkeit!

Morgen – Samstag! 25.05.! - ist es wieder soweit: Von 19 bis 23 Uhr öffnet die FIT*Bar für euch die Tore des veto in der Magdeburger Allee 180.

Gerne starten wir mit euch smooth in den Abend mit #lesenlauschenaustauschen. Das heißt: Wenn ihr Bock habt, bringt Bücher, Artikel, Gedichte, Manifeste, Radiobeiträge, … mit – Selbstgeschriebenes oder Gefundenes, das aus eurem Kopf kommt oder euch nicht mehr aus dem Kopf geht. Gemeinsam können wir das Gelesene und Gehörte diskutieren oder einfach nur genießen.

Ansonsten machen wir wie immer das, wonach uns ist: Kickern, Dancen, Drinks drinken, Umsonstladen stöbern, Revolution, …

Wir freuen uns auf euch!
Die FIT*Bar Crew

FIT*Bar heute FÄLLT AUS.

Liebe Menschen,

es ist sehr sehr sad, aber aus Gründen muss die heutige FIT*Bar leider ausfallen. Die Kurzfristigkeit tut uns leid, aber manchmal regiert das Chaos.

Bis zum nächsten Mal am 25.05.! Wir freuen uns auf euch.

Eure FIT*Bar-Crew

FIT*Bar am 27. April: #lesen #lauschen #austauschen – Zweite Runde!

Nachdem wir im März unsere FIT*Bar des neuen Formats in vollen Zügen genossen, gemeinsam Podcast-Perlen und eigenen Texten gelauscht haben, geht es diesen Samstag weiter!

Wir laden euch, liebe FIT*Menschen, herzlich zur nächsten FIT*Bar am Samstag, den 27.04.2019 ein. Um 19:00 Uhr wird wieder losgelegt. Wir lesen (gerne selbstgeschriebene, aber auch gefundene, nicht mehr aus dem Kopf gehende) Texte, hören Radiobeiträge oder anderes, was uns umtreibt. Also bringt mit, was ihr mögt, wenn ihr mögt! Gemeinsam möchten wir den Abend gestalten. Und einen Raum schaffen, in dem wir in einem bewussten Umgang mit Hierarchie, Wissens- oder Leistungsdruck uns austauschen, Fragen stellen, Antworten suchen können.

Ausklingen lassen wir den Abend dann beim Kickern, Chillen, Dancen mit stabilen Sounds mit Knabberkram und Schlürfereien. Um 23:00 Uhr ist Ende im Gelände.

Vorfreudig, eure FIT*BAR Orga Bande

Die FIT*Bar im neuen Format #lesen #lauschen #austauschen

Liebe Menschen,
wir laden euch herzlich zur nächsten FIT*Bar am Samstag, den 30.03.2019 ein.

Ab sofort gibt’s die FIT*Bar in neuem Format: Die Tür öffnet sich um 19:00 Uhr und wir lesen (gerne selbstgeschriebene, aber auch gefundene, nicht mehr aus dem Kopf gehende) Texte, hören Radiobeiträge oder anderes, was uns umtreibt. Gemeinsam möchten wir den Abend gestalten. Und einen Raum schaffen, in dem wir in einem bewussten Umgang mit Hierarchie, Wissens- oder Leistungsdruck uns austauschen, Fragen stellen, Antworten suchen können.

Danach toben wir uns aus beim Kickern, Chillen, Dancen mit stabilen Sounds. Während des ganzen Spektakels gibt’s günstig was zu Knabbern und zu Schlürfen. Um 23:00 Uhr ist Schicht im Schacht.

Wir freuen uns auf euch,
die FIT*BAR Orga Bande

Positionierung und Aufruf der FIT*Bar-Orga-Crew

In letzter Zeit gab es diverse Geschehnisse, Strukturen oder Muster, die in Erfurt in einem rassistischen Kontext passiert sind. Als FIT*-Bar-Orga-Crew möchten wir zu den Vorkommnissen der letzten Monate und Wochen Stellung beziehen.

Seit wir als FIT*-Bar bestehen, sind wir immer wieder Situationen, Diskussionen oder Vorfällen begegnet, die uns jetzt dazu bringen, uns generell zu positionieren. Wir beobachten, dass der Perspektiv e.V. weiterhin als Projekt- und Bündnispartner linker Organisationen und Gruppen akzeptiert ist, obwohl dessen Relativierung rechter und rassistischer Gewalt in einer Schule am Herrenberg in Erfurt-Süd bereits hinreichend problematisiert wurde (siehe: http://breakisolation.blogsport.de/herrenberg/). Es müsste in emanzipatorischen Kreisen lange bekannt sein, dass der Perspektiv e.V. einem Sozialarbeiter kündigte, weil er sich gegen das Verschweigen der rechten und rassistischen Gewalt einsetzte, die an der Schule am Herrenberg vorherrscht(e). So duldete der Perspektiv e.V. als Träger der dortigen Schulsozialarbeit die rassistischen Vorfälle nicht nur, sondern nahm weitere Verletzungen und Angriffe in Kauf.

Wir möchten aber auch eine generelle Kritik anbringen, was das Ignorieren von rassistischen Debatten und Politiken angeht. Immer wieder wird mit Parteien und parteinahen Organisationen kooperiert, ohne dass deren politische (Regierungs-)Verantwortung an den nach wie vor gewalttätigen Abschiebungen aus Thüringen thematisiert wird.

Zudem fiel uns in manchen Diskussionen antimuslimischer Rassismus auf: Sei es, dass Menschen aufgrund ihres Aussehens als Muslim*innen gelabelt werden oder ihnen aufgrund ihrer vermeintlichen oder tatsächlichen Glaubenszugehörigkeit verallgemeinernd Eigenschaften zugeschrieben wurden. Insbesondere die Unterstellung, Muslim*innen könnten per se keine Feminist*innen sein, prangern wir an.

Wir wollen intersektional denken und handeln, wir wollen alle mit einschließen, die kein Bock auf Patriarchat und rassistische, transfeindliche, antisemitische etc. Unterdrückung haben! Das heißt auch, dass wir genau hingucken müssen, mit wem wir zusammen arbeiten, wie Menschen und Gruppen/Vereine in anderen gesellschaftspolitisch wichtigen Themen agieren und reagieren – und auch wo wir konsequent sein wollen und auch mal Menschen nicht einladen oder Veranstaltungen absagen wollen.

Wir wollen einen Aufruf starten, intersektionaler in unseren Feminismen zu denken und solidarisch mit denen zu sein, die ausgegrenzt, verletzt oder abgewertet werden. Wir wünschen uns von euch und von uns eine Auseinandersetzung, egal welcher Gruppe ihr angehört oder wo ihr euch verortet. Und wir bitten euch um Solidarität, wenn es darum geht, rassistische Vorfälle zu benennen und sich entschieden gegen sie zu wenden!

Unser Aufruf als PDF: Aufruf der FIT*Bar-Orga-Crew